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| Malediven |
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| Generelle Informationen |
Das Archipel der Malediven besteht aus 1190 Inseln, die sich wie eine lange Perlenkette im Indischen Ozean etwa 700 km südwestlich von Sri Lanka aneinanderreihen. Sie erheben sich auf einem Felsenrücken, der von 4000 m Meerestiefe bis zu etwa 70 m unter dem Meeresspiegel ansteigt.
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Jeder der insgesamt 26 Hauptatolle besteht aus zahlreichen Inseln. Die Hauptstadt ist Malé. Die Inselgruppe erstreckt sich zwischen 7°7' nördlicher Breite und 0°42' südlicher Breite über eine Länge von insgesamt 754 km und eine Breite von höchstens 188 km. Die Gesamtoberfläche von 298 Quadratkilometern ist im Verhältnis zu dieser Ausdehnung sehr klein. Nur etwas mehr als 200 Inseln sind bewohnt, alle anderen nicht.
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In diesem abgelegenen Winkel der Welt begann der Tourismus fast unbemerkt zu Beginn der siebziger Jahre. Die ersten Linienflüge landeten auf einer Piste auf dem Inselchen Hulule, wenige Bootsminuten von der Hauptstadt entfernt. Dann verlängerte man die Landebahn, so dass grosse Jumbos mit zahlreichen Touristen an Bord die Malediven anfliegen konnten.
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Bald wurden die ersten spartanischen Bungalows durch komfortablere Feriendörfer ersetzt, die man zum grössten Teil jedoch mit natürlichen Materialien wie Steinkorallen und Holz erbaute. Heute gibt es etwa 80 dieser Hotelinseldörfer, die meisten liegen auf den Atollen Malé Nord, Malé Süd und Ari.
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