Landscapes
 

Reisen
Hauptseite
Australien
Bolivien
Brasilien
China
Costa Rica
Ecuador
England

 Frankreich
  Meine Ferien

Indonesien
Italien
Jordanien
Malediven
Neuseeland
Panama
Peru
Portugal
Spanien
Schweden
Singapur
Südliches Afrika
Thailand
Ungarn
Vereinigte Arabische Emirate
Vereinigte Staaten
Vietnam
 
 

Frankreich  
 
Generelle Informationen
Unser Nachbarland bietet unzählige Möglichkeiten für einen Urlaub in Frankreich. Für einen Stadturlaub bietet sich die Metropole Paris an. Da Frankreich von zwei Meeren umgeben ist sind die Möglichkeiten für einen Badeurlaub unbegrenzt. Und natürlich die Alpen die zum Wandern und Skifahren einladen.

Geografie
Frankreich ist das flächenmässig grösste Land der EU. Es grenzt im Norden an den Ärmelkanal (La Manche), im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland, die Schweiz, Italien und Monaco. Im Süden wird Frankreich vom Mittelmeer begrenzt, im Südwesten von Spanien und Andorra und im Westen vom Atlantischen Ozean. Die Insel Korsika liegt im Mittelmeer nördlich der italienischen Insel Sardinien. Die landschaftliche Vielfalt reicht von den Bergmassiven der Alpen und Pyrenäen, den Flusstälern der Loire, Rhône und Dordogne bis zur Côte d'Azur und den flacheren Regionen der Normandie und der Atlantikküste.

Staatsform
Republik seit 1875. Verfassung von 1958, letzte Änderung 2000. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (577 Mitglieder) und Senat (321 Mitglieder). Staatsoberhaupt: Nicolas Sarkozy, seit 2007. Der Präsident wird direkt auf sieben Jahre gewählt. Frankreich ist EU-Mitglied.

Paris & Ile-de-France
Das Zentrum von Paris bedeckt eine Fläche von 105 qkm und ist damit klein genug, um es an einem Tag erkunden zu können. Die Pariser Umgehungsstrassen Périphérique und Boulevard circulaire folgen ungefähr den alten Stadtmauern aus dem 19. Jahrhundert.
Der älteste Stadtteil ist die Ile-de-la-Cité, eine Insel in einer Flussbiegung der Seine. Die Insel wird von der wundervollen Kathedrale von Notre Dame überragt. In einer Ausstellung in der Crypte Archéologique wird die frühe Stadtgeschichte eindrucksvoll dokumentiert. Das Quartier Latin (Boulevards St. Michel und St. Germain) ist Sitz der Sorbonne und heute noch Mittelpunkt studentischen Lebens. Einige der schönsten mittelalterlichen Wandteppiche Europas kann man im Musée de Cluny bewundern. Das Musée d'Orsay, ein restauriertes Bahnhofsgebäude am westlichen Ende des Boulevards St. Germain, hat eine ausgezeichnete Sammlung von Gemälden aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Am linken Seineufer liegen auch der Panthéon, die Basilika St. Severin, der Palais und der Jardin du Luxembourg, das Hôtel des Invalides mit dem Grabmal Napoleons, das Musée Rodin und die älteste Kirche von Paris aus dem 11. Jahrhundert St. Germain-des-Prés.
Am rechten Flussufer, westlich des Quai d'Orsay hinter dem Eiffelturm, trifft man auf eine ganze Reihe von Museen und Kunstgalerien. Diese Gegend wird Trocadero genannt und ist ein beliebter Treffpunkt. Etwas weiter nördlich liegt die Place Charles de Gaulle, den die Pariser Etoile nennen und auf dem der Arc de Triomphe an eine triumphreiche Zeit erinnert. Hier beginnt auch die vornehmste Einkaufs- und Flanierstrasse der Stadt, die Champs-Elysées ("Elysische Felder"). Am anderen Ende der Strasse befinden sich der Place de la Concorde, der Jardin des Tuileries und schliesslich der ehemalige Palast, der Louvre, heute eines der grössten Museen weltweit. Die Pyramide vor dem Louvre mit 666 Glasscheiben war schon vor ihrer Fertigstellung fast genauso bekannt wie die Kunstgalerie selbst. Nördlich des Louvre befinden sich der Palais Royal, die Kirche Madeleine und die Opéra Garnier. Im Osten liegen Les Halles, ein Einkaufs- und Geschäftszentrum, das auf dem Gelände des alten Grossmarktes errichtet wurde. In den engen Gassen rund um Les Halles gibt es viele Restaurants, die alle nur erdenklichen kulinarischen Genüsse anbieten. Weiter östlich, hinter dem Boulevard Sébastopol liegt das moderne Centre Pompidou (auch Beaubourg genannt), in dem zeitgenössische Kunst ausgestellt wird. Nicht selten sind auch die Bürgersteige vor dem Gebäude mit in das bunte Schauspiel einbezogen, denn hier versammeln sich oft Strassenkünstler. Weiter östlich, im Marais-Viertel liegt das Carnavalet-Museum, das in einem wunderschönen Haus aus dem 16. Jahrhundert untergebracht ist. Das Picasso-Museum befindet sich in einem prächtigen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert.
Eines der bekanntesten Stadtviertel, Montmartre, liegt auf einem Hügel und überblickt das rechte Seineufer. Unterhalb von Sacré-Coeur erklimmt eine Zahnradbahn den steil ansteigenden Hügel. Das frühere Armenviertel wurde etwa um 1890 für den Tourismus entdeckt und kam zu neuem Wohlstand. Seitdem reisst der Besucherstrom nicht ab.
Eine alte Legende Montmartres rankt sich um Sankt Denis. Nach seinem Märtyrertod, so wird erzählt, soll er kopflos den Hügel hinuntergelaufen sein und an der Stelle, wo er zu Boden sank, wurde St. Denis gebaut, die erste gotische Kathedrale der Welt. La Villette, die Stadt der Wissenschaft und Technik, ist einer der neuesten Anziehungspunkte. Mit Hilfe modernster Ausstellungstechniken werden die Geschichte menschlicher Erfindungskraft aufgezeichnet und Zukunftsszenarios entworfen. Sammelkarten sind erhältlich. La Villette liegt nördlich von Belleville, einem Arbeiterbezirk, in dem Edith Piaf und Maurice Chevalier geboren wurden.
Das unvergleichliche Pariser Flair kann man in den unzähligen Strassencafés geniessen von denen aus man dem bunten Treiben der Passanten zuschauen kann. Nippsachen oder Brocante sind auf einigen Flohmärkten (Marché aux puces) am Stadtrand zu erstehen. Es gibt mehrere Antiquitätenzentren (Louvre des Antiquaires, Village Suisse), die antike Möbel und andere Artikel zum Verkauf anbieten. Die grossen Kaufhäuser sind das Printemps und die Galeries Lafayette nahe der Oper, der Bazaar Hôtel de Ville und Samaritaine am rechten Seineufer sowie Bon Marché am linken Ufer.
Die Schlösser von Rambouillet und Fontainebleau am Stadtrand von Paris sind eingebettet in die Reste des grossen Waldgebietes der Ile-de-France (der Gegend um Paris). Ein Besuch des Schlosses Versailles ist äusserst interessant. Es diente dem "Sonnenkönig" Ludwig XIV. am Ende des 17. Jahrhunderts als Residenz. Die imposante Gartenanlage gilt als Paradebeispiel barocker Gartenkunst. Das Schlafzimmer des Königs ist Mittelpunkt des Gebäudes, auch die Gartenanlage ist auf diesen Raum ausgerichtet. Besonders sehenswert ist der berühmte Spiegelsaal. Die Restaurierungsarbeiten im Spiegelsaal sollen bis Mai 2007 abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt für die Besucher der nicht von den Arbeiten betroffene Teil.
Mit dem "Paris Museum Pass" erhält man freien Eintritt in etwa 60 städtische Museen und Landesmuseen hat. Es ist zu beachten, dass die meisten Museen an öffentlichen Feiertagen und an einem Werktag, meistens montags oder dienstags, geschlossen sind. Sonntags kostet der Eintritt die Hälfte, Personen unter 25 oder über 65 Jahren erhalten Ermässigungen.
Das Freizeitgelände Disneyland Paris befindet sich in Marne-la-Vallée, 32 km östlich von Paris. Die Gesamtfläche des Freizeitparks beträgt 1943 ha, ein Fünftel der Fläche von Paris. Neben der Hauptattraktion, dem Themenpark Disneyland Paris befinden sich hier auch Hotels, Restaurants, ein Campingplatz, zahlreiche Geschäfte und ein Golfplatz. Das Gelände ist leicht per Auto, Zug oder Flugzeug zu erreichen (Euro Disney liegt zwischen den beiden Hauptflughäfen von Paris, Roissy-Charles de Gaulle und Orly).

Aquitanien & Poitou-Charentes
Dieses von der Sonne verwöhnte Gebiet im Südwesten mit seiner frischen atlantischen Seeluft umfasst die Departements Deux-Sèvres, Vienne, Charente-Maritime, Charente, Gironde, Dordogne, Lot-et-Garonne, Landes und schliesslich die an der Grenze zu Spanien gelegene Region Pyrénées-Atlantiques. An der Küste laden Strände auf einer Länge von insgesamt 270 km zum Baden ein. Der etwa 30 km lange Küstenstreifen zwischen Hossegor und Hendaye im französischen Baskenland ist eines der besten Gebiete in Europa für Wellenreiter.
Die nördlich von Bordeaux gelegene Guyenne-Region wird manchmal "Westzentrum" genannt als ob es sich um ein einheitliches homogenes Gebiet handelte. Die Vielfalt der Landschaft ist gross und in Bezug auf die Bevölkerung kann man von einem wahren Völkergemisch sprechen. Kelten, Iberer, Holländer und Angelsachsen, um nur einige zu nennen, fanden hier eine Heimat. Die sprachliche Grenze zwischen der Langue d'oie und der Langue d'oc verläuft zwischen Poitiers (der früheren Hauptstadt des Herzogtums Aquitanien) und Limoges. Der heute in dieser Gegend gesprochene Dialekt hat seine Wurzeln in beiden Langues.
Biarritz und Bayonne sind Urlaubsorte an der aquitanisch-baskischen Küste nahe der spanischen Grenze. Schon seit dem 19. Jahrhundert, als Biarritz bei der europäischen Aristokratie "en vogue" war, ist die Stadt als weltoffener Badekurort bekannt. Es gibt einige windgeschützte Strände und ein Spielkasino. Weiter im Landesinneren, einige Kilometer von Biarritz entfernt, liegt Bayonne, eine typisch baskische Stadt. Eine Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert und zwei Museen - eines davon ist der baskischen Kultur gewidmet - machen die Hauptsehenswürdigkeiten aus.
Bordeaux liegt an der Garonne, etwas oberhalb des Dordogne-Zuflusses. Das Gironde-Delta an der Mündung der beiden Flüsse bildet einen natürlichen, geschützten Binnenhafen, der von Weinbergen umgeben ist so weit das Auge reicht. Als wohlhabende Stadt und bekannt für ihre grossen Weine ist Bordeaux eine der gastronomischen Hochburgen Frankreichs. Von der Brücke, die mit ihren 17 Bögen das Hafenpanorama bestimmt, hat man eine wundervolle Aussicht auf die Stadt. Die flächenmässig zweitgrösste Stadt Frankreichs wurde von Victor Hugo folgendermassen beschrieben: "Nimm Versailles, denk Dir Antwerpen dazu, und Du hast Bordeaux". Die herrliche geographische Lage und die unübertrefflichen Weinberge der Stadt strafen Hugos Vereinfachung Lügen. Bordeaux ist das Wirtschafts- und Kulturzentrum des gesamten Südwestens.
Landeinwärts liegt Landes, ein Marschland auf dem Krüppelkiefern wachsen. Die Schafhirten bewegen sich auf Stelzen in den Marschen fort. Ein zwischen den Flüssen Adour und Garonne gelegenes Hügelland bildet das Binnenland der Gascogne, das zunächst unter dem Namen Aquitania Propia, in späteren Zeiten als Novem Populania bekannt war. Die Vasconen oder Basken leben schon seit vorgeschichtlicher Zeit in dieser Gegend und südlich der Pyrenäen. Im Süden hat die baskische Sprache bis heute überlebt, der nördliche Teil der Region wurde Vasconia und später Gascogne genannt. Cyrano de Bergerac, d'Artagnan aus Dumas' Roman "Die drei Musketiere" und Heinrich IV. haben die Gascogne in der französischen Literatur verewigt.
Im Zentrum der Gascogne liegt die alte Grafschaft Armagnac, der die Welt die ausgezeichneten Branntweine gleichen Namens verdankt. Der unterschiedliche Geschmack ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: auf die verwendete Rebsorte, den Boden, das Klima, die Destillationsmethode und das Holz der Fässer, in denen der Reifungsprozess stattfindet. In der Dordogne (wie auch im benachbarten Lot) hat der Cromagnon-Mensch, der in vorgeschichtlicher Zeit lebte, seine Spuren hinterlassen. Die Dordogne, die eine starke Strömung hat, ist einer der schönsten Flüsse Frankreichs. An ihren Ufern stehen alte Burgen und noch heute von Mauern umgebene Städte. In Montignac kann man eine massstabsgetreue Reproduktion der einzigartigen Höhlenmalereien von Lascaux bewundern, das einige Kilometer entfernt liegt. Die Höhlen selbst mussten für Besucher gesperrt werden, da die Luftfeuchtigkeit zu hoch war und die zusätzliche Belastung durch Zehntausende von Besuchern die 16.000 Jahre alten Meisterwerke zu zerstören drohte. Ein sehr interessantes Museum und ein Zoo mit vorgeschichtlichen Artefakten und Tieren wurde in le Thot eröffnet, wenige Kilometer von Agen entfernt.
Herrliche Wälder und eine attraktive Küste mit Austernbänken machen Poitou-Charentes zu einem interessanten Urlaubsgebiet. Charente-Maritime ist als "Jade-Küste" bekannt. La Rochelle liegt im Norden dieser Gegend, Royan im Süden ist ein moderner Ferienort mit einem 12 km langen Sandstrand.
Das Zentrum des Departements von Charente ist eine Kleinstadt, deren Name auf der ganzen Welt bekannt ist. Sie ist von Weinbergen umgeben und in eine sanfte Hügellandschaft eingebettet. In diesem 60.000 ha grossen Gebiet wird der einzige Weinbrand produziert, der den Namen Cognac tragen darf. Der Name ist gesetzlich geschützt und nur Branntwein, der aus den sieben offiziell anerkannten, regional angebauten Traubensorten hergestellt wurde, darf sich Cognac nennen. Das nahe gelegene Château Valois war der Geburtsort von König Franz I. Der alte Hafen von La Rochelle, Ausgangspunkt vieler Entdeckungsreisen in die "Neue Welt", ist heute ein beliebter Urlaubsort und Segelhafen. Vor der Küste liegen die beiden durch Brücken mit dem Festland verbundenen Inseln Oléron und Ré.

 

 

English | Deutsch

All pages Copyright © 2005-2008 by retokrebs.comlegal disclaimer